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Fukucho: Fukucho Seafood Junmai

Fukucho: Fukucho Seafood Junmai

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Lokaler Reis
Reis-Poliergrad: 60.0%
Umami geprägt
13.0% Vol.
Japan (Sake), Hiroshima (Sake)

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Verkaufspreis 35,00 € Normaler Preis
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0.72 l (48,61 €/l)

Beschreibung

富久長 海風土 Fukucho Seafood Junmai

Der Name ist ein doppeltes Wortspiel: Kaifudo (海風土) bedeutet wörtlich „Meer-Wind-Erde" – das Terroir der Küstenlandschaft von Akitsu, Hiroshima, wo die 1868 gegründete Imada Shuzo ihren Sitz hat. Ausgesprochen klingt es zugleich wie das englische „Seafood" – und genau das ist Konzept: ein Sake, der eigens für Meeresfrüchte gedacht ist. Gebraut wird er von der weltweit gefeierten Toji Miho Imada, die 2020 in die BBC-100-Women-Liste aufgenommen wurde und zu den wichtigsten Frauen der japanischen Sake-Welt zählt.

Weißkoji – ein handwerklicher Bruch mit der Tradition

Das Besondere: Der Seafood wird mit Shirokoji (Weißkoji) gebraut – jenem Pilz, der sonst ausschließlich für Shochu verwendet wird. Er produziert reichlich Zitronensäure und verleiht dem Sake seine charakteristische, spritzig-frische Aromatik. Im Glas eine unverwechselbare Zitrus-Nase, am Gaumen eine klare, präzise Säure, die an einen guten Weißwein erinnert, gefolgt von einem weichen Reis-Umami-Nachhall. Mit nur 13 % Alkohol – und das als Genshu, also unverdünnt – ist er leicht, animierend und zutiefst speisenfreundlich.

Konzipiert für Austern und Meeresfrüchte

Wie der Name verspricht: Dieser Sake wurde für Meeresfrüchte gemacht. Zu frisch geöffneten Austern, Sashimi, Ceviche, gegrilltem Fisch oder Meeresfrüchte-Pasta ist er ein selbstverständlicher Begleiter – nicht zuletzt auch zu italienischer und französischer Küche mit Fisch und Muscheln. Serviert wird er gut gekühlt (5–10 °C) im Weißweinglas.

Ein international dekorierter Ausnahmesake

Die Preisliste liest sich wie eine Weltreise: KURA MASTER 2026 (Paris) – Platin; KURA MASTER 2022 – Gold; CINVE 2021 (Spanien) – Gold; KURA MASTER 2018 – Platin. Der Fukucho Seafood muss unbedingt kühl gelagert werden, um seine Frische zu bewahren.

Über den Winzer Fukucho

An der Küste des Seto-Inlandmeers liegt Akitsu-Mitsu – der Ort, an dem Miura Senzaburo 1898 die Weichwasser-Braumethode entwickelte und damit den Ginjo-Sake begründete. Von ihm stammt auch der Name des Sake, den Imada Shuzo seit 1868 hier braut: Fukucho. Heute führt Miho Imada das Haus als Chefbrauerin: Sie hat den fast verschwundenen Reis Hattanso wiederbelebt, arbeitet mit Weißkoji, Hybrid-Kimoto und flacher Politur – und wurde 2020 als einzige Japanerin auf die BBC-100-Women-Liste aufgenommen.