Beschreibung
富久長 海風土 Fukucho Seafood Junmai
Der Name ist ein doppeltes Wortspiel: Kaifudo (海風土) bedeutet wörtlich „Meer-Wind-Erde" – das Terroir der Küstenlandschaft von Akitsu, Hiroshima, wo die 1868 gegründete Imada Shuzo ihren Sitz hat. Ausgesprochen klingt es zugleich wie das englische „Seafood" – und genau das ist Konzept: ein Sake, der eigens für Meeresfrüchte gedacht ist. Gebraut wird er von der weltweit gefeierten Toji Miho Imada, die 2020 in die BBC-100-Women-Liste aufgenommen wurde und zu den wichtigsten Frauen der japanischen Sake-Welt zählt.
Weißkoji – ein handwerklicher Bruch mit der Tradition
Das Besondere: Der Seafood wird mit Shirokoji (Weißkoji) gebraut – jenem Pilz, der sonst ausschließlich für Shochu verwendet wird. Er produziert reichlich Zitronensäure und verleiht dem Sake seine charakteristische, spritzig-frische Aromatik. Im Glas eine unverwechselbare Zitrus-Nase, am Gaumen eine klare, präzise Säure, die an einen guten Weißwein erinnert, gefolgt von einem weichen Reis-Umami-Nachhall. Mit nur 13 % Alkohol – und das als Genshu, also unverdünnt – ist er leicht, animierend und zutiefst speisenfreundlich.
Konzipiert für Austern und Meeresfrüchte
Wie der Name verspricht: Dieser Sake wurde für Meeresfrüchte gemacht. Zu frisch geöffneten Austern, Sashimi, Ceviche, gegrilltem Fisch oder Meeresfrüchte-Pasta ist er ein selbstverständlicher Begleiter – nicht zuletzt auch zu italienischer und französischer Küche mit Fisch und Muscheln. Serviert wird er gut gekühlt (5–10 °C) im Weißweinglas.
Ein international dekorierter Ausnahmesake
Die Preisliste liest sich wie eine Weltreise: KURA MASTER 2026 (Paris) – Platin; KURA MASTER 2022 – Gold; CINVE 2021 (Spanien) – Gold; KURA MASTER 2018 – Platin. Der Fukucho Seafood muss unbedingt kühl gelagert werden, um seine Frische zu bewahren.
