Côte des Blancs

Weine aus Côte des Blancs

Zwanzig Kilometer Kreide, eine Rebsorte: Die Côte des Blancs hat den Blanc-de-Blancs-Champagner geprägt wie kein anderer Ort. Fünf Grand-Cru-Dörfer – allen voran Avize und Le Mesnil-sur-Oger – liefern Chardonnay von kühler Präzision und außergewöhnlicher Lagerfähigkeit.


Winzer

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Portrait Côte des Blancs

Der Name sagt schon, worum es geht: weiße Trauben. In der Montagne de Reims gibt der Pinot Noir den Ton an, im Vallée de la Marne der Meunier. An der Côte des Blancs steht fast nur Chardonnay. Ein Champagner von hier ist deshalb in aller Regel ein Blanc de Blancs.

Kreide bis dicht unter die Reben

Was die Region besonders macht, liegt im Boden. Die Kreide reicht fast bis an die Oberfläche, die Erdschicht darüber ist dünn. Sie speichert Wasser und gibt es in trockenen Wochen langsam wieder ab. Die Weine von diesen Böden behalten viel Säure und Spannung. Im Glas zeigt sich das als kühle, salzige Art und als Lagerfähigkeit, die selbst für die Champagne ungewöhnlich ist.

Avize, Cramant, Oger

Die bekanntesten Dörfer, Cramant, Avize und Oger, liegen im Kern der Côte und sind als Grand Cru eingestuft. Weiter südlich folgt Le Mesnil-sur-Oger, dessen Champagner als besonders streng und langlebig gelten. Ein großer Teil der Trauben geht seit Generationen an die großen Häuser.

Unser Winzer: Maison Pature

Aus genau diesen drei Dörfern kommt Maison Pature. Die Cousins Elian und Matéo Pature stammen aus Avize, die Familie besitzt Lagen in Avize, Cramant und Oger. Ihre Eltern verkauften die Trauben, der Großteil floss in den Cristal von Roederer. Die Großmutter hatte bis 2013 noch selbst abgefüllt, und daran knüpfen die beiden jetzt an. Ihr erster eigener Champagner „Enfants du village" ist reiner Chardonnay, ausgebaut teils im Stahltank, teils im großen Holzfass: schlank, zitrisch und kreidig.

Südlich schließen die Coteaux du Petit Morin an, wo sich Feuerstein in die Kreide mischt. Richtung Épernay liegen die Coteaux Sud d'Épernay mit ihrem Meunier.