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Kaiun: Den Hase Shokichi Daiginjo

Kaiun: Den Hase Shokichi Daiginjo

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Yamadanishiki
Reis-Poliergrad: 40.0%
Umami geprägt und vollmundig
16.0% Vol.
Japan (Sake), Shizuoka (Sake)

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0.72 l (118,06 €/l)

Beschreibung

開運 伝 波瀬正吉 Kaiun Den Hase Shokichi Daiginjo

Als 2009 der legendäre Toji Shokichi Hase (1932–2009) unerwartet verstarb, hinterließ er ein Erbe, das in der japanischen Sake-Welt seinesgleichen sucht: 41 Jahre als Chefbrauer der Doi Shuzo, einer der „Vier Wächter des Himmels" (Nōtō Shitennō) der berühmten Noto-Toji-Gilde und dies obwohl er als deren „Kopf" (hittō) galt. Der Sake, der seinen Namen trägt, war der erste in Japan überhaupt, der einen Toji auf dem Etikett führte – ein Novum, das inzwischen Nachahmer gefunden hat, aber hier seinen Ursprung nimmt.

Ein Flaggschiff auf Wettbewerbs-Niveau

Der Den Hase Shokichi Daiginjo ist die Krönung des Kaiun-Sortiments und wird ausschließlich auf dem Niveau eines Kanpyōkai-Wettbewerbssakes gebraut. Nur jene Tanks, die Präsident Doi persönlich in der Verkostung als herausragend beurteilt, dürfen den Namen des Meisters tragen. Gefertigt wird der Sake heute von Toji Minori Shinba, der jahrelang direkter Schüler von Hase war und die Noto-Tradition des Hauses weiterführt. Nach dem plötzlichen Tod des Meisters übernahm er 2010 das Ruder – und führte den Sake sofort wieder zurück auf Goldmedaillen-Niveau.

Ein Daiginjo von seltener Klasse

Gebraut aus edlem Yamadanishiki aus Hyogo (Koji-Reis 40 %, Kake-Reis 35 %) und der hauseigenen Shizuoka-Hefe, zeigt der Sake das perfekte Zusammenspiel aus dezenter, elegant-fruchtiger Nase, feinseidiger Textur und einem präzisen, glasklaren Abgang. Eine minimale Zugabe von Brenn-Alkohol im Finish verleiht ihm jene messerscharfe Klarheit, die dem klassischen Daiginjo-Stil eigen ist – nichts trübt den langen, fein-mineralischen Nachhall.

Auszeichnungen ohne Ende

Die Erfolgsliste ist beeindruckend: 2019 Goldmedaille beim Nationalen Neuen Sake-Wettbewerb (Zenkoku Shinshu Kanpyōkai), 20 Jahre in Folge Preisträger beim Shizuoka-Sake-Wettbewerb, viermal Gouverneurspreis in nur zehn Jahren, dazu der Direktorenpreis des Nagoya-Steuerbüros 2020. Serviert wird der Sake leicht gekühlt (10–14 °C) im Weißweinglas, als Aperitif oder Begleiter zu feinstem Sashimi, gedämpftem Fisch, gebratenem Kalb oder als Höhepunkt eines besonderen Menüs.

Über den Winzer Kaiun

Die 1872 gegründete Doi Shuzo in Kakegawa gehört zu den Pionieren des berühmten Shizuoka Ginjo-Stils. Über 30 Jahre lang leitete Shokichi Hase, einer der „Shitennō" der Noto-Toji-Gilde, das Brauhaus – bis zu seinem Tod 2009. Sein Erbe führt heute sein direkter Schüler Minori Shinba fort, mit dem Anspruch, „Kaiun's Charakter zu bewahren und zugleich in die nächste Ära zu übersetzen". Das Ergebnis ist ein Sake von großer Klarheit und Ausgewogenheit – nie zu süß, nie zu aromatisch, ein shokuchu-shu im besten Sinne.