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Kaiun: Kuzuno Sato

Kaiun: Kuzuno Sato

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Homarefuji
Reis-Poliergrad: 55.0%
Fruchtig & aromatisch
16.0% Vol.
Japan (Sake), Shizuoka (Sake)

Normaler Preis 38,00 €
Verkaufspreis 38,00 € Normaler Preis
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0.72 l (52,78 €/l)

Beschreibung

開運 葛の里 Kaiun Kuzunosato Junmai

Die traditionelle Textilkunst Kuzufu – ein feines Gewebe aus den Ranken der Kudzu-Pflanze – prägt die Kulturgeschichte der Stadt Kakegawa in Shizuoka seit Jahrhunderten. Von den Blüten eben dieser Pflanze haben Bürger der Stadt eine Hefe kultivieren lassen, die heute das Herz dieses ungewöhnlichen Junmai bildet: die Kuzuhana-Blütenhefe. Ein Sake, in dem Terroir, Handwerk und lokale Kulturgeschichte auf außergewöhnliche Weise zusammenfließen.

Ein Junmai wie ein Weißwein

Was den Kuzunosato so besonders macht, ist seine Säurestruktur. Während Kaiun-Sake traditionell eine maximale Säure von 1,5 aufweisen, erreicht der Kuzunosato einen Wert von 2,5 – ein für das Haus radikaler Sprung. Im Glas eine frische Zitrus- und Grünkräuter-Aromatik, am Gaumen ein sanft süß-säuerlicher Antrunk, dann eine lebendige Säure mit feiner Bitternote und adstringierendem Nachhall. „Wie ein Weißwein", urteilen viele Verkoster – nicht ohne Grund erhielt der Kuzunosato beim Wine Glass Award 2023 die Goldmedaille in der Premium-Junmai-Kategorie.

Ein Speisenbegleiter mit Persönlichkeit

Gebraut wird aus dem Shizuoka-Reis Homarefuji, auf 55 % poliert. Serviert wird der Sake kühl oder bei Raumtemperatur im Weißweinglas, in dem sich die Aromatik am besten entfaltet. Seine markante Säure macht ihn zu einem außergewöhnlich vielseitigen Speisenbegleiter – etwa zu süß-sauren Gerichten wie chinesischem Schweinefleisch süß-sauer, Kohlrouladen in Tomatensauce oder gebratenem Schweinefilet mit Apfel-Kompott. Auch als aperitivischer Auftakt oder Begleitung zu einem jungen Ziegenkäse eine spannende Wahl.

Über den Winzer Kaiun

Die 1872 gegründete Doi Shuzo in Kakegawa gehört zu den Pionieren des berühmten Shizuoka Ginjo-Stils. Über 30 Jahre lang leitete Shokichi Hase, einer der „Shitennō" der Noto-Toji-Gilde, das Brauhaus – bis zu seinem Tod 2009. Sein Erbe führt heute sein direkter Schüler Minori Shinba fort, mit dem Anspruch, „Kaiun's Charakter zu bewahren und zugleich in die nächste Ära zu übersetzen". Das Ergebnis ist ein Sake von großer Klarheit und Ausgewogenheit – nie zu süß, nie zu aromatisch, ein shokuchu-shu im besten Sinne.